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Freiheit oder Islamismus, Religion eine Wahnwelt

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Re: Freiheit oder Islamismus, Religion eine Wahnwelt

Post by Tigerlady on 11/13/2012, 3:03 pm

LEITKULTUR: Freiheit oder Islamismus
Montag, 02.10.2006, 00:00 · von den FOCUS-Korrespondentinnen Nicola Brüning (Berlin) und Ulrike Plewnia, FOCUS-Redakteur Gregor Dolak und den FOCUS-Korrespondenten Michael Jach, Henning Krumrey, Olaf Opitz und Olaf Wilke
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Immer nur einknicken? Der Fall „Idomeneo“ weckt Widerstand gegen bedrohlichen religiösen Machtwahn
Der falsche Prophet trägt Rechtsscheitel und mag gepunktete Krawatten. Er heißt Ehrhart Körting und ist Innensenator von Berlin. Im August rief Körting die Intendantin der Deutschen Oper, Kirsten Harms, im Strandurlaub an und verkündigte Furchtbares. Sollte sie im November Mozarts „Idomeneo“ wieder aufführen, könnten aufgebrachte Muslime ein Attentat auf die Spielstätte verüben.

Im Schlussbild der Inszenierung von Regisseur Hans Neuenfels werden die abgeschlagenen Köpfe des Griechengotts Poseidon und der Religionsstifter Jesus, Buddha und Mohammed präsentiert. „Der Innensenator sagte zu mir“, erinnert sich Harms, „er liebe die Oper sehr, fährt oft an ihr vorbei und möchte nicht erleben, dass sie nicht mehr da ist.“ Er habe die Kulturschaffende zur Absetzung gedrängt, da seine Behörde keine Sicherheit garantieren könne.

Das war dick aufgetragen, denn Körting stützte sich lediglich auf zwei vage Gefährdungsanalysen der Kriminalämter von Bund und Land Berlin, die wiederum auf einer 14-Zeilen-Notiz der Bundespolizei basierten. Über deren kostenfreie Hotline hatte am 15. Juni 2006 um 14.52 Uhr eine anonyme Anruferin – angeblich eine im Ausland lebende Deutsche – Ärger kommen sehen, falls in der Deutschen Oper „der Prophet Mohammed ausgezogen und geköpft“ werde. Das war alles. Das war fast nichts. Das reichte aus.

Die Absage der Oper wegen vermeintlichen Terroralarms hat einen international beachteten Kulturskandal ausgelöst – aber auch eine neue Grundwertedebatte. Nach dem Karikaturenstreit des Frühjahrs, nach der Verschiebung des Gewalt-Films „Wut“ durch die ARD lautet die Frage: Darf die freiheitliche Rechtsordnung sich religiösem Fanatismus beugen? Verteidigt Deutschland seine kulturellen Werte mutig und engagiert genug? Und welche eigentlich? Wie soll ein muslimischer Zuwanderer den Staat, die Werte und religiösen Traditionen in Deutschland achten, wenn es die Alteingesessenen selbst nicht tun? Die Islam-Angst stellt die Deutschen vor die Wahl zwischen Feigheit und Freiheit.

Kopf ab. Das grausame Finale hat der notorische Theaterprovokateur Neuenfels für seine „Idomeneo“-Inszenierung dazuerfunden. Denn im Originallibretto, das 1781 mit Mozarts Musik im Münchner Hoftheater uraufgeführt wurde, steht kein blutiges Ende. Die Geschichte des Freimaurers Mozart erzählt, wie König Idomeneo von Kreta nach Rettung aus furchtbarer Seenot seinen Sohn dem Meeresgott Poseidon opfern soll. Als jedoch des Sohnes Geliebte an seiner Statt sterben will, begnadigt der autoritäre Gott alle Beteiligten. Zur sangesstarken Freude Idomeneos, den Neuenfels in seiner Version jedoch keineswegs dankbar abtreten lässt. Aus Rache dreht die Hauptfigur den Spieß um und richtet nicht nur Poseidon, sondern gleich alle Religionsgründer hin.

Nicht werktreu, aber eine moderne Aktualisierung. „Ein starkes Bild dafür, dass viele in unserer heutigen Welt Gott für tot halten“, verteidigt der Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Klaus Zehelein, früherer Intendant der Stuttgarter Staatsoper, die Inszenierung.

Reichlich kopflos reagierten die Berliner Sicherheits- und Kulturorgane. Erschrocken bittet die Intendantin nach der Warnung den Regisseur, auf sein anstößiges Schlussbild zu verzichten – er weigert sich. Sie informiert den Chef der Opernstiftung, Michael Schindhelm – er schweigt dazu bis heute. Sie schreibt am 7. September an Kultursenator Thomas Flierl (Linkspartei/PDS) – er öffnet den Brief erst zwei Wochen später und unternimmt nichts. Am 25. September gibt Harms die Absetzung des Stückes bekannt, und ein Sturm der Empörung bricht los über ihren „Hosenscheißer-Skandal“ („Berliner Kurier“).

Jetzt räumt Körting ein, es habe nie „konkrete Hinweise für eine Gefährdung“ gegeben. Trotzdem hat der falsche Prophet irgendwie Recht gehabt. Zwar floss kein echtes Blut, aber Verletzte sind reichlich zu beklagen. Nicht nur die blamierte Intendantin. Vor allem die Freiheit der Kunst und der Meinung, aber auch das Selbstwertgefühl der Nation: Wo liegen die Grenzen von Toleranz und Rücksichtnahme in der Multikulti-Republik?

Der Drittklässler Murat S. bekommt vom Vater eine Belohnung. Fünf Euro gibts – nicht für gute Leistungen in der Schule, sondern für jeden Tag strammen Hungerns. Es ist Ramadan, und selbst acht- oder neunjährige Grundschüler versagen sich von Sonnenauf- bis -untergang jegliche Nahrungsaufnahme, obwohl der Koran das von ihnen überhaupt nicht fordert. „Immer wieder klappen Schüler zusammen, und wir müssen sie um zehn Uhr abholen lassen“, berichtet Astrid-Sabine Busse, Leiterin der Berliner Grundschule in der Köllnischen Heide.

Ihre Kollegin Annette Spieler von der Fichtelgebirge-Grundschule im Kreuzberger Wrangel-Kiez benutzt „Schleichwege“, um Sexualkunde unterrichten zu können. Keinesfalls würden die Eltern vorher darüber informiert, um die Problematik nicht „aufzurühren“. „Manchmal fragt man sich schon, wer hier wen integriert“, stöhnt die Pädagogin.

In der nahe gelegenen Nürtingen-Grundschule ließ der Direktor in der Schwimmhalle eine Wand einziehen, damit Jungen und Mädchen getrennt schwimmen lernen konnten. An einer rheinischen Gesamtschule mit über 70 Prozent Ausländerkindern überstimmte die muslimische Mehrheit beim Elternabend einfach die wenigen deutschen Väter und Mütter. Seitdem ist Schwimmen in einigen Klassen vom Stundenplan gestrichen – auch für deutsche Kinder.

Gut besucht ist das Genovevabad im Kölner Stadtteil Mülheim freitag-nachmittags: Zum „muslimischen Frauenschwimmen 15 bis 18 Uhr“ finden sich viele Frauen meist türkischer Herkunft mit ihren Kindern (Jungen nur bis zum sechsten Lebensjahr) ein. Der Badetag ist etwas Besonderes nicht nur für die Frauen, sondern auch für die Beschäftigten des Schwimmbads: Die großen Glasfenster werden mit Vorhängen zugezogen, nur Schwimmmeisterinnen sind als Personal zugelassen. Die Vorschriften sind teilweise außer Kraft: Weil Musliminnen auch beim Schwimmen mit ihren Geschlechtsgenossinnen vom Bauchnabel bis zum Knie bedeckt sein müssen, darf freitags in Leggings geplanscht werden. Die gelten sonst als unzulässige Straßenkleidung. Frauen im Bikini haben keinen Zutritt.

Das Angebot müsse dringend erweitert werden, berichtet Ayten Kilicarslan, Leiterin der Begegnungs- und Fortbildungsstätte muslimischer Frauen in Köln. Doch meist gibt das Probleme: Weil sich die Muslimin auch anderen Frauen nicht nackt zeigen darf, müssten in den Duschräumen blickdichte Abtrennungen eingebaut werden. Das wollen die Städte aus finanziellen und hygienischen Gründen nicht.

Auf die Kraft des Faktischen setzen viele Muslime. Aufsehen erregte der türkischstämmige Tourismusunterneh-mer Vural Öger. Sein Heimatblatt „Hürriyet“ zitierte ihn: „Im Jahr 2100 wird es in Deutschland 35 Millionen Tür-ken geben. Die Einwohnerzahl der Deut-schen wird dann bei ungefähr 20 Millionen liegen.“ Einmal in Schwung, kündigte Öger die Übernahme des deutschen Kulturgebiets an: „Das, was Kanuni Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen.“ Nach politischer Empörung wollte Öger seine Sprüche nur noch ironisch gemeint haben. Heute sitzt er für die SPD im Europaparlament.

Der unter Pseudonym publizierende Islamforscher Ibn Warraq forderte von den Europäern während des Streits um die dänischen Mohammed-Karikaturen geschlossenen Widerstand, sonst „werden diejenigen Kräfte die Oberhand gewinnen, die versuchen, dem freien Westen eine totalitäre Ideologie auf-zuzwingen.“ Die Islamisierung Europas hätte dann in Raten begonnen, warnte der in pakistanischen Koranschulen erzogene Autor: „Entschuldigt euch also nicht!“

Deutsche knicken ein, zucken zurück, räumen eilfertig das Terrain. „Die Auseinandersetzung zwischen den Islamisten und der westlichen Welt ist keine auf gleicher Augenhöhe – denn Gewalt können und wollen wir nicht mit Gewalt vergelten“, konstatiert der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU). Er bekennt: „Als Politiker überlegt man sich inzwischen auch sehr genau, was man zu diesem Thema sagen kann, ohne zur Zielscheibe zu werden.“ Die deutschtürkische Buchautorin und Migrationssoziologin Necla Kelek kritisiert die „naive Toleranz“ der Deutschen: „Die deutsche Gesellschaft setzt ihre Standpunkte nicht selbstbewusst genug durch.“

Jetzt startet Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble einen neuen Versuch. Zur Islam-Konferenz hatte er am Mittwoch vergangener Woche 15 Vertreter muslimischer Organisationen und namhafte Muslime eingeladen (siehe Kasten S. 23). Noch ist unklar, ob sich daraus mehr entwickelt als eine Serie symbolischer Schaufensterveranstaltungen. Der Auftakt jedenfalls war kontrovers, aber konstruktiv. Alle Teilnehmer bekannten sich zum Grundgesetz, wollen gar gemeinsam „Idomeneo“ schauen – falls die Oper wieder auf den Spielplan darf.

„Wir erleben Ansätze zur Entwicklung eines europäischen Islams, der sich deutlich unterscheidet vom Denken und Fühlen im arabischen Raum, das unsere Wahrnehmung beherrscht“, registriert Udo Steinbach, Direktor des Deutschen Orient-Instituts (DOI) in Hamburg. Hoffnungsvoll stimme, dass „zivilisierte, besonnene Muslime in Deutschland“ die Regensburger Papstrede zwar kritisiert, sich aber von allen Drohungen distanziert hätten.

Zur Islam-Konferenz definierte CDU-Minister Schäuble seine Vorstellung von „deutschen Muslimen“. Ein scheinbar unerschütterlicher Eckstein: „Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar.“ Diese Ordnung sei „von christlicher Ethik geprägt“. Nur selten noch gehört, diese ideengeschichtliche Wahrheit: Die Menschen- und Bürgerrechte der Aufklärung wurzeln in der Sittenlehre der Bibel. Deutschlands Muslimen, gar wenn sie sich zu muslimischen Deutschen einbürgern, mutet Schäuble die Aufforderung zu, sich zu eben diesen „Grundlagen eines harmonischen Miteinanders zu bekennen: die deutsche Rechts- und Werteordnung, die deutsche Sprache, die in Deutschland gültigen sozialen Konventionen“.

„Dialog der Kulturen ist nicht eine Art Kompromiss zwischen Werteordnungen“, sekundiert der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber. „In deutschen Moscheen muss zumindest auch deutsch gesprochen und auf Deutsch gepredigt werden.“ Die Christen fordert der CSU-Politiker auf, sie müssten „für unsere eigenen Werte und unseren Glauben stärker eintreten. Nur wer sich selbst respektiert, wird auch von anderen respektiert.“

Doch Respekt vor Werten und Kultur der neuen Heimat wird den Eingewanderten nicht vorgelebt. Die Identifikation fällt schwer mit einem Land, in dem selbst Regierungsmitglieder sich winden, wenn sie – außerhalb des Fußballstadions – die Nationalhymne singen sollen. Und wie sollen Neubürger die einheimische Religion achten, wenn es die Ureinwohner selbst nicht tun?

Tagtäglich stoßen Muslime auf eine soziale Konvention der Gleichgültigkeit gegen die hiesigen Kulturwurzeln. Sie aber sollen Respekt zeigen vor einem „aufgeklärten“ Klima der Glaubensverachtung, dem Gotteslästerung geradezu als Freiheitsbeweis erscheint.

„Maria, hättest du abgetrieben, der Papst wär uns erspart geblieben“, schleuderten Jusos und andere Gegner des damals noch umkämpften Abtreibungstabus Anfang der 80er-Jahre der römischen Kirche entgegen. Christus am Kreuz, in katholischen Landstrichen mit Wegmarterln und Schulkruzifixen noch allgegenwärtig, veralberte die linke „tageszeitung“ als „Lattengustl“, wahlweise „Balkensepp“.

Missbrauch des Kreuzsymbols garantiert Aufsehen – immerhin weil es einen Rest von Empfindlichkeit verletzt. Jüngst ließ der deutsche Mime Mathieu Carrière sich öffentlich kreuzigen, um gegen das eingeengte Vatersorgerecht an seiner Tochter zu protestieren.
Umso fremder erscheinen Mitbürger, die ihren Glauben alltäglich leben. „Verstehen wir überhaupt noch Menschen, die einen hohen Respekt vor den Symbolen ihrer Religion haben und diese unter keinen Umständen lächerlich gemacht sehen wollen?“, fragt Orientalist Steinbach. Er kann sich sogar eine Renaissance christlicher Werte vorstellen – dank der Konfrontation mit dem Islam: „Die religiöse Kraft der Muslime – wir reden nicht von den Extremisten – kann in der weithin entchrist-lichten deutschen Gesellschaft dazu führen, dass uns deren ideelle Leere bewusst wird.“

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Post by Guest on 9/26/2012, 5:24 pm

wie Real.

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Post by Tigerlady on 9/24/2012, 7:03 pm

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